Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt wachsende Zustimmung zu KI bei Behördenanträgen. Meist soll ein Mensch an der Entscheidung beteiligt sein. Gefragt sind auch Behörden, die von sich aus aktiv werden, und mehr Tempo bei der kommunalen Digitalisierung.
KI bei Behördenanträgen findet in Deutschland zunehmend Zustimmung. Das zeigt eine repräsentative Befragung von rund 1000 Erwachsenen, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchführte: 70 Prozent wünschen sich demnach, dass Künstliche Intelligenz bei der Bearbeitung ihres Antrags eingesetzt wird, im Vorjahr waren es noch 63 Prozent. Die Mehrheit bevorzugt eine Arbeitsteilung zwischen Mensch und KI. 35 Prozent wünschen sich, dass ein Mensch den Antrag prüft und entscheidet und eine KI anschließend die Entscheidung kontrolliert. 23 Prozent bevorzugen eine Prüfung durch KI mit abschließender Entscheidung durch einen Menschen. Beide Schritte vollständig einer KI überlassen würden 12 Prozent, fast doppelt so viele wie im Vorjahr mit 7 Prozent. Ganz ohne KI soll der Antrag für 26 Prozent bearbeitet werden. 2025 lag dieser Anteil noch bei 31 Prozent. Die Ergebnisse stellte der Verband anlässlich der Smart Country Convention (SCCON) vor, die er gemeinsam mit der Messe Berlin veranstaltet.
