Nur 14 von 306 EfA-Onlinediensten werden bundesweit nachgenutzt – und wo Bürgerinnen und Bürger auf die BundID treffen, bricht die Mehrheit ihren Antrag ab. Eine neue Machbarkeitsstudie legt die Ursachen offen und skizziert eine Lösung: die föderale Antragsplattform. Den verbindlichen Rahmen dafür liefert nun der sogenannte „Deutschland-Stack“.
Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) steckt fest: Viele Kommunen scheuen die Nachnutzung von EfA-Verfahren, weil Anschluss und Betrieb zu teuer sind, und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger geben digitale Anträge spätestens beim Login mit der BundID auf. Die Machbarkeitsstudie „Einmal für Alle“ des Hessischen Ministeriums für Digitalisierung und Innovation beziffert das Ausmaß – und schlägt eine zentrale föderale Antragsplattform als Lösung vor.
Die Studie entstand im Auftrag des IT-Planungsrats. Für die Analyse wurden 30 leitfadengestützte Interviews mit Kommunen aller Größenklassen sowie 50 Bürgerinterviews geführt, ergänzt durch Gespräche mit der Föderalen IT-Kooperation (FITKO), dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) und internationalen Partnern aus Dänemark und der Ukraine.
Quelle: https://kommunal.de/deutschland-stack-efa-bundid-neustart
